"Kultur.gut" trinken

bedeutet „Landschaft.leben“ & Vielfalt genießen!

Obstbäume prägen unser Landschaftsbild zu jeder Jahreszeit auf einzigartige Weise und liefern die Grundlage für den „Kultur.gut“-Apfelsaft, der zu 100% aus regionalem Streuobst gewonnen wird.

Unsere Motivation ist es, möglichst viele Äpfel aus der Region zu nutzen, um so die Zukunft der heimischen Streuobstbestände und die dort vertretene Sortenvielfalt nachhaltig zu sichern. Ganz anders als im Erwerbsobstbau wachsen auf Streuobstwiesen besonders viele unterschiedliche Obstsorten: Bis heute gibt es zahlreiche Lokalsorten, die man nur hier oder dort findet. Diesen Schatz an unterschiedlichen Sorten gilt es zu erhalten!

Was ist überhaupt eine Streuobstwiese?

Streuobstwiesen sind traditionelle Formen des heimischen Obstanbaus. Sie bestehen typischerweise aus hochstämmigen Obstbäumen, die „verstreut“ in der freien Landschaft und in Gärten, sowie entlang von Straßen und Wegen gepflanzt wurden. Bis heute prägen sie das Erscheinungsbild unsere Kulturlandschaft. Die Kombination von Wiesen mit weit auseinander stehenden Bäumen macht Streuobstbestände zu den arten- und strukturreichsten Lebensräumen unsere Heimat. Streuobstwiesen sind eine besonders natürliche Form des Obstanbaus, bei der gänzlich auf den Einsatz synthetischer Dünge- und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird. Behutsam gepflegte, alte Streuobstwiesen stellen – je nach Bodentyp – für mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum dar und leisten damit einen maßgeblichen Beitrag, um dem Biodiversitätsverlust und Artensterben entgegenzuwirken! Nichtsdestotrotz ist der Fortbestand von Streuobstwiesen seit vielen Jahrzehnten bedroht: Früher wurde regionales Obst als wertvolle, vitaminreiche Ergänzung des Nahrungsangebot sehr geschätzt. Heute haben wir diesen Bezug zum heimischen Obst weitestgehend verloren, weil wir im Supermarkt das ganze Jahr über weltweit gehandelte Früchte und Getränke für wenig Geld kaufen können. Die Pflege von Streuobstwiesen wird deshalb vielfach vernachlässigt und oftmals ganz auf die Ernte und Nutzung des heimischen Obstes verzichtet. Der Erhalt dieser reizvollen Kulturbiotope ist somit aktuell massiv gefährdet.

Uns ist es eine Herzensangelegenheit Streuobstwiesen zu schützen. Dazu leisten wir mit dem Kultur.gut-Apfelsaft gemeinsam einen wertvollen Beitrag, den man schmecken kann: Natürlich, unverfälscht und frisch – einfach bunt & gesund!

Genial regional

Wir garantieren, dass das Obst für unseren „Kultur.gut“-Saft von Apfelbäumen stammt, die im Umkreis von 100 km um die Kelterei Creydt wachsen.

Gemeinsam mehr für die Region erreichen!

Ökologie

z.B. Förderung nachhaltiger Landnutzung, aktiver Artenschutz und Kulturlandschaftserhalt

Soziales

z.B. Umweltbildungsangebote für Klein und Groß auf Streuobstwiesen in der Region

Ökonomie

z.B. Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe

Unser Ziel ist es, mit Kultur.gut die Region in den Blick zu nehmen und hier vor Ort ökologisch und sozial noch mehr Verantwortung zu übernehmen!

Dazu werden wir pro verkaufter Falsche 0,7 L Flasche Kultur.gut Apfelsaft 10 Cent in umweltbezogene, kultur- und bildungsfördernde Projekte und soziale Innovationen rund um das Thema Streuobst investieren.

Jeder kann mitmachen!

Auch Dein Apfelbaum könnte unsere Streuobstkriterien erfüllen. So kannst Du mit Deiner Apfelernte einen ganz individuellen Beitrag zum Kultur.gut-Apfelsaft leisten!

Wichtig ist dabei, dass Du die im „Streuobst-Qualitätsversprechen“ aufgeführten Kriterien erfüllen kannst. Ein konsequenter Verzicht auf den Einsatz synthetischer Dünge- oder Pflanzenschutzmittel in unmittelbarer Nähe des Baums ist für uns dabei von besonderer Bedeutung.

Damit sich die Pflege lohnt und die mühevolle Ernte belohnt wird, zahlen wir einen fairen Preis für die angelieferten Streuobst-Äpfel. Von uns gibt’s einen garantierten Aufschlag auf den Marktpreis – im Gegenzug verpflichten sich die Lieferantinnen und Lieferanten, ihre Streuobstwiesen zu pflegen und ausschließlich frisch gelesene Äpfel, in gesundem, verzehrbaren Reifezustand anzuliefern.

Streuobst-Annahme

Annahme nach Termin-Absprache. Nur ab Hof, bei der Firma Creydt (Am Burgberg 14, 37586 Dassel).

Gleichgesinnte, Unterstützer & Kooperationspartnerschaften

Umweltbildung auf der Streuobstwiese – Bewusstsein wecken!

Kein zweiter Lebensraum bietet so vielfältige Möglichkeiten, Jung und Alt für Themen wie Biodiversität und nachhaltige Landnutzung zu sensibilisieren.

Wir freuen uns, bereits mit einigen Kindergärten und Schulen in der Region zu kooperieren und sind motiviert unser Engagement weiter auszubauen, um über die Streuobstwiese Zukunftsthemen wie Klima- und Naturschutz, aber auch gesunde Ernährung ins Bewusstsein zu rücken. Zu diesem Zweck stehen wir auch mit ausgebildeten Streuobst-Pädagogen in engem Kontakt. Bei Fragen, Anregungen und Hinweisen zum Thema Umweltbildung sind wir gespannt, von Dir zu hören!

Kultur.gut beim Apfelfest im ev. Kindergarten Moringen

Vom Förderverein des Kindergartens Moringen wurden wir eingeladen, deren Apfelfest mitzugestalten und durch unsere Umweltbildungsangebote zu ergänzen. Wir haben mit den Kids und ihren Eltern Nisthilfen für Insekten gebastelt, die „Nützlingen“ Unterschlupf bieten. „Nützlinge“ (z.B. Ohrenkneifer) helfen dabei, die Obstbäume auf natürliche Weise vor „Schädlingen“ (z.B. Blattläusen) zu schützen.

Ein paar Tage vor dem großen Fest haben die Kindergartenkinder auf einer benachbarten Streuobstwiese Äpfel gesammelt, die wir beim Apfelfest gemeinsam zu Saft verarbeitet haben.

Ferien(s)pass: Vom Apfel zum Saft!

In den Herbstferien hatten wir insgesamt über 40 wissbegierige Kinder zu Besuch, denen wir sehr gern einen Blick hinter die Kulissen gewährt haben. Das Ziel war es, zu zeigen, wie in der Kelterei aus frischen Äpfeln unser Apfelsaft entsteht. Aber nicht nur das: Die Kinder waren auch selbst fleißig, haben Äpfel gesammelt, gewaschen und geschnitten, um daraus einen eignen Apfelsaft zu pressen. Nebenbei konnten allerhand Fragen geklärt werden: Wie kommt der Apfel überhaupt an den Baum und was haben die Bienen damit zu tun? Warum hängen an ein und demselben Baum in diesem Jahr ganz viele und im nächsten Jahr nur eine Hand voll Äpfel? Warum sind die Äpfel im Supermarkt so makellos und warum schmecken die „nicht perfekten“ von der Streuobstwiese trotzdem besser?

Kontakt

Ansprechpartnerin Kultur.Gut

Franziska Kreuzinger (kulturgut@creydt-fruchtsaft.de)

Kultur.Gut bei Instagram